Fähre Brazza "Beach"-Kinshasa - Kongo, Demokratische Republik

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Sonstiges

Position: S 04° 17,885'   E 015° 19,162'

Eintrag erstellt: 03. Dec 2007 18:35
Zuletzt editiert: 27. May 2012 10:47

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Kommentare

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15. Apr 2009

In Kinshasa gings dann erst richtig los mit den Problemen:
Da Roman und Almu kein Angolavisa hatten, wollte man sie gleich mit der gleichen Fähre zurückschicken. Sie haben zwar ein Touristvisa (und kein Transitvisa) für die DR Kongo, aber es hiess, sie wollen ja transit fahren, also brauchen sie ein Angolavisa. Weiter hiess es, dass sie in Brazzaville ein neues DRC-Visa holen sollen (ihres wurde schliesslich hier annulliert) und bei der Angolabotschaft eine Bestätigung, dass sie in Matadi das Visa erhalten werden, besorgen sollen. Zum Glück haben wir so lange gestritten, dass die Fähre davon fuhr. So hatte Roman genug Zeit die Spanische Botschaft einzuschalten und mit deren Hilfe (ein Angestellter war innert 20 Min. am Hafen) konnten sie dann doch in die DRC einreisen.
Während der ganzen Zeit belagerte mich ein Angestellter des Gesundheitsministeriums um mein Auto für 60 U$ zu desinfizieren. Ich wollte das aber nicht bezahlen und vertröstete ihn darauf, zu warten bis die Spanier so weit seien. Leider liess er nicht locker und so landeten wir im Büro seines Chefs. Da diskutierten wir über eine Stunde. Am Schluss mussten wir je 40 $ bezahlen. Die Quittung wurde nur in einfacher Kopie ausgefüllt, so dass der Beamte das Geld in die eigene Tasche stecken kann. Dabei hat er dauernd argumentiert, dass das nicht sein Geld sei, er werde es dem Staat abführen… Nachher kam der erste Typ mit einer Pumpflasche auf dem Rücken und sprayte die Fahrzeuge etwas ab. Genau so hab ichs erwartet. Diese „Desinfektion“ ist eine reine Alibiübung und Geldmacherei. Die nützt überhaupt nichts. Von wegen „Schutz ihrer Gesundheit“ (O-Ton des Chefs)…
Da es nun schon nach vier war beschlossen wir in Kinshasa zu bleiben und hier das Angolavisum für Almu und Roman zu besorgen. Die Spanische Botschaft wollte dafür auch noch mit einem Empfehlungsschreiben helfen.
So fuhren wir zur Mission Protestant, wo uns aber vis-à-vis ein schöner Platz angeboten wurde.
Wir haben heute ganze 13 km zurückgelegt und stehen in 4 km Entfernung (Luftlinie) vom Hippocampe entfernt! Dazu sind wir über 7 Std. an den Grenzstationen rumgestanden…

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Reise: Jonas in Afrika
 
19. Dec 2006

Um 8 macht das Tor zum Fährhafen auf. Davor lagern einige Schleimbacken, die einem bei der Abfertigung "helfen" möchten. Man kann sich den Respekt der Zöllner verdienen, in dem man es schafft die Schleimbacken abzuwimmeln. Dann sind alle sehr hilfsbereit. Zu der Zeit fuhr die Fähre zweimal pro Tag. Das Ding ist knall voll. Schwerbehinderte und Versehrte dürfen Waren zollfrei nach Brazza bringen und so wird die Fähre stundenlang von Hand mit allem möglichen Zeug beladen und dann kommen die "Händler" dazu. Die Stimmung scheint manchmal recht Aggressive (wie in Kinshasa selber auch schon) aber im nächsten Moment haben sich alle wieder vertragen,um sich dann gleich wieder zu streiten.

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Reise: Transafrika in 31 Tagen
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Revision: 785 2012-05-21

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